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Gebäudereinigung: Mitarbeiter streikt – und wird gekündigt




Vor nicht allzu langer Zeit diskutierte ganz Deutschland über den Fall der Putzfrau Angelika W. Die zweifache Mutter hatte für mehr Gehalt demonstriert und wurde umgehend fristlos gekündigt!

Nun gab es wieder heftige Proteste der IG Bau und das Arbeitsgericht Berlin untersagte dem Arbeitgeber AGG Gebäudereinigung, die streikenden Mitarbeiter zu kündigen. Immer häufiger kommt es zu Fällen, in denen demonstrierende bzw. streikende Mitarbeiter in der Gebäudereinigung gekündigt werden, was sich sehr oft bei anschließenden Verhandlungen als nicht gerechtfertigt oder gar rechtswidtig herausstellt – so auch bei Angelika W. Hier hatte das Gerichtsurteil ergeben, dass die Kündigung rechtswidrig war. Und doch hatte sie keinen Grund zum Feiern: Ihren Job erhielt sie dadurch dennoch nicht zurück.

Gebäudereiniger wird gefeuert, weil er an ausgerufenem Streik teilnahm – Arbeitsgericht untersagte die Kündigung jedoch

“Wenn ein Warnstreik ausgerufen wird kann dem Arbeitnehmer ncht vorgeworfen werden, dass er unentschuldigt am Arbeitsplatz gefehlt hat” sagt B- Steinkühler gegenüber der Bildzeitung, Fachanwalt für Arbeitsrecht.

Immer mehr skurille Fälle rund um ungerechtfertigte Kündigungen – etwa der Lagerarbeiter, der die übrig gebliebenen Würstchen einer Promo-Aktion gegessen hatte und deswegen gekündigt wurde. Der Handwerker, der aus dem Betriebslager ein Sägeblatt mitnahm. Die Angestellte, die ihren Akku im Geschäft lädt. Skurille Fälle, die im Grunde genommen nur eines bestätigen: Möchte ein Arbeitgeber seinen Mitarbeiter loswerden, findet er recht häufig einen Grund oder Weg – ob dies moralisch richtig ist, ist selbstverständlich dahin gestellt.



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