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Streik der Gebäudereiniger: Fotos & Videos sind unzulässig!




Streik: Familien der Gebäudereiniger massiv unter Druck gesetzt

Laut Berichten der “Frankfurter Rundschau” werden im Merkblatt der Gebäudereiniger-Innung rechtswidrige Tipps im Zusammenhang mit dem Streik gegeben. Demnach solle man die Arbeitskampf-Aktionen auf Video aufzeichnen, heißt es in den Tipps für Arbietgeber. Diese Ratschläge seien laut der Landesbeauftragten für Datenschutz in Nordrhein-Westfalen gänzlich unzulässig oder zumindest zweifelhaft.

Fotografieren und Videoaufnahmen beim Streik nicht zulässig – keine Rechtsgrundlage für die Arbeitgeber in der Gebäudereinigung

Den Arbeitgebern aus der Gebäudereinigung wird demnach empfohlen, beim Ausbruch eines Streik den gesamten Ablauf mittels Kamera oder Video festzuhalten und zu dokumentieren. Dauere der Streik dann länger an, heißt es weiter im Bericht, dann werden Briefe an die Privatanschrift der Gebäudereiniger gesendet um “durch Einfluss von Familienangehörigen eine Streikmüdigkeit zu unterstützen”.

Briefe dürften allerdings an Mitarbeiter gesendet werden, jedoch nicht an die Familienangehörigen der Gebäudereiniger. Die Fotografie/Videoaufnahme des Streiks ist ebenfalls nicht gestattet, da es hierzu keine Rechtsgrundlage gäbe.

Die IG Bau teilte hierzu bereits mit, dass bei Arbeitgebern mit Kameras umgehend Strafantrag gestellt wird.

Es hatten beim Streik der Gebäudereiniger in Hessen wieder mehr als 100 Beschäftigte die Arbeit liegen lassen. Des Weiteren seien mehrere Frauen der Arbeitnehmer nachts angerufen und massiv unter Druck gesetzt worden.



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